EMF

EMF (Elektromagnetische Felder)
http://www.ukaachen.de/kliniken-institute/institut-fuer-arbeitsmedizin-und-sozialmedizin/femu/emf-portal.html
Das EMF-Portal der RWTH Aachen enthält viele nützliche Informationen zum Thema EMF.
https://www.emf-portal.org/de/cms/page/effects-low-frequency-cancer-and-childhood-leukemia
https://www.emf-portal.org/de/cms/page/risk-communication
http://www.netzausbau.de/SharedDocs/Downloads/DE/2013/FemuFachstellungnahme.html
http://www.netzausbau.de/SharedDocs/Downloads/DE/2013/FemuFachstellungnahme.pdf?__blob=publicationFile
https://www.emf-portal.org/de/article/overview/category/power-line-frequencies-epidem

Elektromagnetische Felder

Elektrosmog

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Können WIR durch Elektrosmog bzw. STROM krank werden?
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Gerade im Zusammenhang mit Belastungen durch Elektrosmog wird hier immer häufiger von Symptomen und Krankheiten wie z.B.:

  • Konzentrationsstörungen,
  • Migräne,
  • Kopfschmerzen,
  • Schlaflosigkeit,
  • Nervosität,
  • Stress,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Bewegungsstörungen,
  • Augenflimmern
  • Allergien sowie
  • KREBS
  • etc……..

berichtet.

Durch die stetige Zunahme von künstlich produzierten Umwelteinflüssen entsteht Feinstaub z.B. durch laute Geräusche, durch Autoabgase sowie durch Verkehr und Maschinen und vor allem durch elektrische Felder. Der Mensch ist hier immer mehr Belastungen ausgesetzt, die es einfach früher nicht gab. Elektrosmog ist dabei ein stark zunehmender Faktor. Es handelt sich dabei um eine physikalisch messbare Strahlung. Überall um uns herum gibt es Quellen von Elektrosmog. In unseren Wohnräumen finden wir viele elektrische Geräte wieder, z.B. ist auch ein Arbeitsplatz ohne PC heute undenkbar. Auf vielen Häusern stehen Mobilfunkmasten, wir leben in der Nähe von Umspannwerken und Trassen.

Diese ganzen Störfelder bzw. magnetischen Strahlungen (elektromagnetische Felder – EMF) wirken auf den menschlichen Körper ein. Leider ist genau dies sehr schwer zu beweisen. Gerade beim Thema Elektrosmog gibt es sehr viele mächtige Leute, die finanzielle Einbußen befürchten, sollte sich doch herausstellt, dass z.B. Mobilfunkmast Trassen oder Umspannwerke, Windparks etc. krank machen. Kein Experte oder Wissenschaftler kann jedoch ausschließen, dass Elektrosmog krank macht, denn warum gibt es sonst keine einzige Versicherung auf der Welt, die hier den Mobilfunkanbietern oder Stromkonzernen ein Risiko von Folgeschäden durch die Strahlung bzw. Elektrosmog versichert?

Wenn unsere Gesundheit gestört wird, so kann aber durch einen Ausschluss von einzelnen Faktoren die Ursache des Unwohlseins oder der Krankheit eingegrenzt werden. Bei Schlafstörungen kann man z.B. einen Monat unter einem abgeschirmten Baldachin schlafen, ist der Schlaf unter dem Baldachin erholsamer und tiefer als ohne, so ist es sehr wahrscheinlich, dass der Elektrosmog hierfür der Grund war.
Es gibt zum Thema Elektrosmog viele Studien. Gerade für Kinder sind die Strahlen nachweislich schädlich. Hier gibt es z.B. die Kinderkrebsstudie der Universität aus Wales.

Lesenswertes:
Bundesamt für Strahlenschutz

http://www.bfs.de/elektro

http://www.el-smog.info/index.php/gesundheitsrisiken/16-hochspannungsleitungen-leukaemie

https://www.youtube.com/watch?v=Ym9pnOo3M4w

Weitere Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von EMF auf den Menschen – Gesundheitsaspekte:

Der Grenzwert von elektromagnetischer Flussdichte liegt in Deutschland bei 100µT.

1999 Schweizer Bundesrat:
Einführung von vorsorgeorientierten Anlagegrenzwerte in der Nähe empfindlicher Bereiche (Wohngebiete, Schulen, Kindertagesstätten und Krankenhäuser, etc.)

         1 µT      ( 1% des WHO Grenzwertes)

Für Felder der öffentlichen Stromversorgung bei Volllast!

Februar 2000 EU-Kommission [COM 2000 (1)]

In Fällen, in denen es wissenschaftliche Hinweise auf ein potentielles Risikos gibt, das Risiko jedoch noch nicht voll nachweisbar ist, wenn nicht messbar ist, in welchem Umfang ein Risiko besteht, oder wenn wegen unzureichender oder nicht eindeutiger wissenschaftlicher Daten nicht feststellbar ist, wie sich das Risiko auswirken kann, sollte das Vorsorgeprinzip angewandt werden.

Juni 2001: Die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) empfiehlt der Bundesregierung u.a.:
Grenzwerte für alle technischen Anlagen und Geräte einzuführen, die elektromagnetische Felder erzeugen.
Bisher ist dies jedoch noch nicht geschehen!

„Seit 2001 ist sich die Wissenschaft weitgehend einig, dass bereits Dauerbelastungen von 0,4 µT krebserregend sind“
Dr. Philippe Roch Direktor Bundesamt Umwelt, Wald und Landschaft, Schweiz, Fachtagung SICTA 25.09.2001

März 2001: Institut für medizinische Statistik und Dokumentation, Universität Mainz
Schlafen Kinder in Räumen mit > 0,2 µT
Das Blutkrebsrisiko ist 3x größer gegenüber Kontrollgruppen.

März 2001: Biophysiker P. Neitzke, ECOLOG-Institut Hannover,
Hunderte Studien zeigen krebsfördernde Wirkung schwacher Magnetfelder ab 0,2 µT
Fazit: Grenzwert muss um Faktor 1000 auf 0,1 µT gesenkt werden

2002: «Internationalen Agentur für Krebsforschung» (IARC)
Einstufung niederfrequenter Magnetfelder als «möglicherweise kanzerogen für Menschen» (Gruppe 2B).
Einstufung basiert auf den Ergebnissen epidemiologischer Studien, die ein ungefähr verdoppeltes Leukämierisiko bei Kindern mit Magnetfeldbelastungen im zeitlichen Mittel von über 0,3 bis 0,4 μT ergaben.

2008: Bewertung von wissenschaftlichen Studien im Niedrigdosisbereich:
Die Schweiz sieht sich bestätigt und hält an den vorsorgeorientierten Grenzwerten fest!
Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU, Schweiz Niederfrequente Magnetfelder und Krebs 08/2008

Schweden: Die Regierung begann bereits 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen und Kindergärten zu entfernen.

Tennessee, USA: Hochspannungsleitungen müssen mind. 400 m Abstand zu Schulen einhalten

Allan Preece, Krebsforschungsinstitut, Bristol University:
Statistische Auswertung aller Krebsfällen von Menschen in Südwest-England, die max. 400 m von Stromleitungen leben.

Erhöhtes Krebsrisiko bzw. mehr Krebsfälle nachweisbar in den Bereichen, bei denen der Wind von den Hochspannungsleitungen aus herkommt.

Physiker D. Henshaw, Krebsforschungsinstitut, Bristol University:

Stromleitungen ionisieren Staubpartikel in der Luft – diese Teilchen werden von Menschen aufgenommen und können sich so leichter inder Lunge festsetzen!